Konfirmanden 2017/18

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Konfirmanden-Freizeit

Müde, aber zufrieden, kamen die 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Auringen mit Pfrn. Ackermann und den vier jugendlichen Konfirmandenteamern: Clara Kanther, Jessica Däschner, Nico Steinhauer und Mika Hnatnicky am letzten Mittwoch wieder von ihrer Konfirmandenfreizeit in der Jugendbildungsstätte Trechtingshausen zurück.

Nicht nur bei den inhaltlichen Themen arbeiteten die Konfirmanden in Gruppen miteinander, sondern auch die gesamte Hausarbeit wurde gemeinsam in wechselnden Arbeitsgruppen erledigt. Es wurde gekocht, Tisch gedeckt und die Küche anschließend wieder in Ordnung gebracht. Trotz Spülmaschine musste auch so manches von Hand gespült und abgetrocknet werden. Diejenigen, die keine Dienste hatten, saßen im gemütlichen Holzbodenraum und hatten viel Spaß bei Gesellschaftsspielen, was Pfrn. Ackermann besonders erfreute. Denn damit war für sie war ein wichtiges Ziel erreicht, dass die Jugendlichen nämlich, die keinerlei mobile Geräte mitnehmen durften, erleben, wie viel Freude es macht, aktiv miteinander die Zeit zu gestalten.

Auch beim inhaltlichen Arbeiten in Kleingruppen war die gute Gemeinschaft deutlich spürbar, was sich in beeindruckenden Ergebnissen zeigte. Montags ging es um das Thema Taufe. Jedem Mitkonfirmanden einen guten Satz zu schreiben ist in einer Zeit, in der Mobbing immer mehr zunimmt, eine wichtige Übung für die Konfirmanden. In Kleingruppen beschäftigten sie sich dann mit biblischen Texten zum Thema Taufe. Eine Gruppe entwickelte ein kleines Rollenspiel über die Zachäusgeschichte. Den Abschluss des Tages bildete ein Tauferinnerungsritual.

Am Dienstag ging es dann um das Thema Abendmahl. Auch hier standen kreative Zugänge im Vordergrund. Höhepunkt war dann die gemeinsame Abendmahlsfeier um den festlich gestalteten Tisch. Wie einst die Urchristen feierte man erst den Abendmahlsgottesdienst, in den die Ergebnisse des Tages eingebracht wurde und danach gab es ein leckeres Abendessen.

Mittwochs wurde dann mit vereinten Kräften das Haus wieder in Ordnung gebracht. Nach einer kurzen Auswertungsrunde, bei der alle nur Positives zu berichten hatten, ging es dann wieder nach Auringen. Pfrn. Ackermann lobte die hervorragende Arbeit des Konfirmandenteams, aber auch das engagierte Arbeiten und das gute Miteinander der Konfirmanden. Das war für mich eine ganz besondere Konfirmandenfreizeit, konnte sie den Eltern beim Abholen ihrer Kinder berichten.

Konfi mit Konfifahne

 

Begrüßungsgottesdienst am 18. Juni 2017

Es ist schon eine schöne Tradition geworden, dass die Neukonfirmierten und die Konfirmanden-Teamer die neuen Konfirmanden mit einem selbst gestalteten Gottesdienst begrüßen. So kamen am Sonntag den 18.6.2017 15 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Begrüßungsgottesdienst unter dem Thema des diesjährigen Konfi-Camps „Darauf stehe ich“. Wenn auch durch das lange Wochenende nicht ganz so viele Zeit hatten, so waren dennoch sieben der neu Konfirmierten und drei Konfirmandenteamer gekommen, um die neuen Konfirmanden zu begrüßen. In der Eingangsliturgie zeigten sie auf, dass Martin Luther mit seiner reformatorischen Entdeckung auch heutigen Jugendlichen Mut geben könne, sich nicht von den vielfältigsten Erwartungen unter Druck setzen zu lassen.

Das Vertrauen auf einen barmherzigen Gott, der die Menschen so liebt wie sie sind, verdeutlichten die neu Konfirmierten eindrücklich in einem selbstgeschriebenen Luther-Rap, einer modernen Fassung des Lutherliedes „Ein feste Burg ist unser Gott, das die neuen Konfis und ihre Eltern ebenso beeindruckte, wie das selbst geschriebene Glaubensbekenntnis. Mit einer Konfirmierten, die wacklig auf einem Skateboard stand, verdeutlichen sie zusammen mit Pfrn. Ackermann und drei Konfirmandenteamern in einem Predigtgespräch, wie wichtig es sei, standfest zu sein und selbstbewusst seine eigene Meinung vertreten zu können. Ziel des Konfirmandenunterrichts sei es für sie gewesen, dass ihre Konfirmanden in puncto Glauben immer sicherer auf ihren eigenen Füßen stehen könne, betonte Pfrn. Ackermann. Das sei sicher nicht immer einfach für beide Seiten gewesen, aber sie hätten viele Schritte auf dem Weg des Glaubens gemacht und wüssten über vieles besser Bescheid als so mancher Erwachsene. Viele schmissige Lieder gab es, die Pfrn. Ackermann selbst mit der Gitarre begleitete. Am Ende des lebendigen Gottesdienstes stellten sich die neuen Konfirmanden mit Namen vor und zeigten ihre selbstgestaltete Fahne für das Konficamp. Zur Erinnerung daran, dass sie ihren Konfirmandenunterricht im Jahr des 500jährigen Reformationsjubiläums begonnen haben, überreichte Pfrn. Ackermann ihnen einen Kugelschreiber mit Lutherrose und der Aufschrift: 500 Jahre Reformation.