Tauferinnerungs-Gottesdienst

Eigentlich sollte der alljährliche Tauferinnerungsgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Auringen am 4.7.2021 im Freien stattfinden. Doch die Wetterprognosen sagten 90% Regenwahrscheinlichkeit an. So entschloss man sich, den Gottesdienst doch in der Kirche stattfinden zu lassen, da die Anzahl der 44 angemeldeten Gottesdienstbesucher genau der Höchstanzahl unter Coronabedingungen entsprach und man somit niemanden wegschicken musste.

Zu Beginn des Gottesdienstes, der unter dem Thema stand „Jeder Mensch ist einmalig“ stellte Pfrn. Bea Ackermann die sieben Tauferinnerungskinder der Gemeinde namentlich vor. Sie freute sich, dass kurzfristig noch zwei Kinder dazugekommen waren: Johanna Ries und Karl Herzog. Die Freude über alle, die gekommen waren, wurde dann musikalisch in dem fröhlichen Eingangslied: „Einfach spitze, dass du da bist“ ausgedrückt. Alle freuten sich, dass man endlich wieder in der Kirche singen darf, wenn auch mit Masken.

Zusammen mit Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack führte Pfrn. Ackermann wie jedes Jahr ein Zwiegespräch mit Wido, dem kleinen Wiedehopf, der durch die Kinderbibel führt, die die Tauferinnerungskinder geschenkt bekommen.Jeder Mensch sei einmalig, so wie sein Fingerabdruck, erklärte sie. Gott habe jeden mit ganz viel Liebe geschaffen und ihm ganz viele Gaben und Fähigkeiten geschenkt. Dabei gehe es bei den Fähigkeiten nicht nur um besondere schulische, musikalische oder sportliche Leistungen, sondern vor allem auch um Fähigkeiten wie: zuhören können, trösten, Mut machen, hilfsbereit sein und lustige Geschichten erzählen, betonte Pfrn. Ackermann. Jeder könne sich mit diesen Fähigkeiten in die Gemeinde einbringen, so wie es Wido mit seiner fröhlichen Art täte, in der er Groß und Klein von Gott und Jesus erzähle.

In dem Lied „Gut, dass wir einander haben“ wurden die Gedanken des fröhlichen Zwiegesprächs noch einmal vertieft und konkretisiert. Höhepunkt des Gottesdienstes war dann das Tauferinnerungsritual für: Martha Dörrhöfer, Karl Herzog, Lea Jung, Mika Junger, Johanna Ries, Luis Taubert und Felix Weitzel.. Nicole Brack las jeweils den Taufspruch vor. Wegen der Coronabedingungen durften die Mütter anstelle von Pfrn. Ackermann, ihre Kinder segnen, indem sie ihnen mit Wasser aus dem Taufbecken ein Kreuz auf die Stirn zeichneten und Pfrn. Ackermann dazu sprach: „Dies ist das Zeichen von Jesus, der dich liebhat.“ Am Ende des Gottesdienstes bekamen die Kinder eine Kinderbibel geschenkt, mit der sie ganz stolz nach Hause gingen. Zur Erinnerung an den Gottesdienst bekamen alle Kinder ein kleines Herz, auf dem stand: Danke Gott, Du hast mich wunderbar gemacht, auf das sie dann mit Stempelkissen ihren persönlichen Daumenabdruck festhielten. Alle waren sich einig, dass die Entscheidung doch gut war, den Gottesdienst in der Kirche zu feiern, da er hier sehr ganz besonders feierlich war.

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