Tauferinnerung

Am Sonntag den 1.11.2020 hatte die evangelische Kirchengemeinde Auringen zum Familiengottesdienst unter dem Thema „In Gottes Hand geborgen“ eingeladen. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass vier Tauferinnerungskinder, die vor fünf Jahren getauft wurden, mit ihren Familien gekommen waren. Hände spielten in diesem fröhlichen Familiengottesdienst dann auch eine große Rolle. Da wegen der Coronabedingungen nicht gesungen werden durfte, wurden viele Lieder von den Gottesdienstbesuchern mit Bewegungen begleitet. Besonderen Spaß hatten die Kinder bei dem Lied ‚Mein Gott ist höher als die Berge‘, das die Kindergottesdienstkinder vor einigen Wochen aufgenommen hatten. Es wurde nun abgespielt und auch hier die entsprechenden Bewegungen ausgeführt.

Dieses Lied sei zum ‚Corona-Mutmachlied‘ geworden, weil es ermutige, bei allen berechtigten Ängsten und Sorgen darauf zu vertrauen, dass Gott uns auch durch diese schwere Zeit hindurch als guter Freund begleite, erzählte Pfrn. Ackermann den Gottesdienstbesuchern. Zusammen mit Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack führte sie wie jedes Jahr ein Zwiegespräch mit Wido, dem kleinen Wiedehopf, der durch die Kinderbibel führt, die die Tauferinnerungskinder geschenkt bekommen. Darin stellten die beiden fest, wie wichtig es gerade in Zeiten, in denen man Angst habe, sei, dass es eine Hand gäbe, die einen halte und einem zeige, dass man geliebt und geborgen sei. Wido erklärte daraufhin, dass man sich bei Gott wie bei einer guten Mutter oder einem guten Vater fühlen dürfe. Pfrn. Ackermann erzählte dann die Geschichte, wie Jesus die Kinder segnete und ließ diese auch mit den entsprechenden Handbewegungen begleiten.

Im anschließenden Zwiegespräch stellte Wido heraus, dass die Taufe die Kinder, aber auch die Erwachsenen, daran erinnere, dass Gottes Hand immer ausgestreckt sei, um uns zu trösten, wenn wir traurig seien und um uns Mut zu machen, wenn wir Angst hätten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand dann das Tauferinnerungsritual für: Joana Herrmann, Zoe Glaubauf, Fritz Friderichs und Luis Becker. Nicole Brack las jeweils den Taufspruch vor. Wegen der Coronabedingungen durften die Mütter bzw. die Väter, anstelle von Pfrn. Ackermann, ihre Kinder segnen, indem sie ihnen mit Wasser aus dem Taufbecken ein Kreuz auf die Stirn zeichneten und Pfrn. Ackermann dazu sprach: „Dies ist das Zeichen von Jesus, der dich liebhat.“

Am Ende des Gottesdienstes bekamen die Kinder eine Kinderbibel geschenkt, mit der sie ganz stolz nach Hause gingen.

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