Tiergottesdienst

Wie immer sehnsüchtig erwartet von den Auringer Kindergottesdienstkindern, fand am Sonntag den 6.9.2020 um 11.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein der 8. Tiergottesdienst auf dem Rasen hinter der ev. Kirche statt. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass mit den Kindergottesdienst-Teamerinnen Xenia Dillenberger und Andrea Wolf auch zwei Konfirmanden den Tiergottesdienst mit vorbereitet hatten.

Die insgesamt 17 Kinder hatten 3 Kaninchen, 2 Wachteln, drei Meerschweinchen, einen Wellensittich und einen Hund mitgebracht. Einige Kinder hatten auch Fotos von ihrem Haustier dabei. Und wer kein lebendes Haustier hatte, hatte sein Kuscheltier mitgebracht. Zu Beginn durften die Kinder ihre Haustiere mit Namen vorstellen, die dann in das Lied ‚Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ musikalisch eingebracht wurden. Die kindgemäße Liturgie bezog sich an diesem Sonntag natürlich auch auf Tiere. So wurden gestorbene Haustiere, aber auch der schlechte Umgang mit Tieren beklagt und jeweils ein Stein dafür gelegt, Blümchen gelegt für schöne Erlebnisse mit Tieren und Kerzen angezündet für kranke oder gestorbene Tiere oder den richtigen Umgang mit Tieren.

Die Kinder freuten sich, dass sie singen durften, denn die Stühle waren extra im notwendigen Abstand gestellt, der es gestattete, draußen zu singen. So sangen die Kinder das schmissige Loblied der Tiere und natürlich auch das Loblied des Franz von Assisi „Laudato si“. Pfrn. Ackermann erzählte den Kindern die Geschichte von der Arche Noah, die zeige, dass es Gott ganz wichtig war, auch die Tiere zu retten, weil auch sie Geschöpfe Gottes seien. Gott sei traurig darüber, wie Menschen mit Tieren umgehen, aber er traue es dennoch den Menschen zu, dass sie sich ändern und in Zukunft verantwortungsvoll und fürsorglich mit den Tieren umgehen.

Als Zeichen der Hoffnung für die Menschen in der Arche, dass alles gut ausgehe, habe Gott den Regenbogen an den Himmel gesetzt, erzählte sie weiter. Wie erstaunt und bewegt waren alle dann, als sie kurz nach der Erzählung am Himmel tatsächlich einen Regenbogen am Himmel sahen. Das ist kein Zufall, staunte Pfrn. Bea Ackermann, das hat uns Gott von ganz oben geschickt, um uns auch heute zu zeigen: Alles wird gut. Auch wenn sich später herausstellte, dass es sich hierbei um das seltene Wetterphänomen ‚Halo‘ handelte, einem Hof um die Sonne, so werden alle, die dabei waren, weiterhin überzeugt sein, dass es tatsächlich ein Hoffnungszeichen von ganz oben war.

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