Tier-Gottesdienst

Einer der Höhepunkte im Kindergottesdienst der Ev. Kirchengemeinde Auringen ist jedes Jahr der Tiergottesdienst, bei dem die Kinder ihre Haustiere mitbringen dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein fand nun am Sonntag den 15.September bereits der 7. Tiergottesdienst statt. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass einige Eltern mitgekommen waren, sowie drei Erwachsene, die das Angebot genutzt haben, um mit ihrem Hund einen Gottesdienst besuchen zu können.

Besonders bewundert wurden zwei kleine Babyschildkröten. Natürlich wurden auch die mitgebrachten Kaninchen liebevoll von den Kindern betreut. Einige Kinder hatten Fotos von ihren Haustieren mit. Wer kein lebendes Haustier hatte, brachte sein Kuscheltier mit. Zu Beginn durften die Kinder ihre Tiere mit Namen vorstellen, die dann in das Lied ‚Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ musikalisch eingebracht wurden.

Die kindgemäße Liturgie bezog sich an diesem Sonntag natürlich auch auf Tiere. So wurden gestorbene oder kranke Haustiere beklagt und jeweils ein Stein dafür gelegt. Blümchen legten die Kinder für schöne Erlebnisse mit Tieren und Kerzen wurden angezündet für kranke oder gestorbene Tiere oder den richtigen Umgang mit Tieren. Das Thema des diesjährigen Tiergottesdienstes war „You never walk alone“. Pfrn. Ackermann stellte heraus, wie wichtig ein Tier gerade für einsame und alte Menschen sei. Sie erzählte die wahre Geschichte einer Frau, die nach dem Tod ihres Mannes und dem Unfalltod ihres Sohnes ganz allein war. Beim Spazieren folgte ihr immer ein Hund, den sie aber nicht mehr sah, als sie nach langer Krankheit wieder spazieren ging. Die Freude war riesengroß, als sie ihn im Tierheim wiederfand.

DSC_51231 Endlich mal ein Gottesdienst auch für uns Tiere, denkt er sichDSC_50771 Amanda Wolf mit ihrem KaninchenSie nahm ihn zu sich nach Hause und fand wieder neue Lebensfreude durch diesen Hund. Diese Erzählung berührte alle Besucher des Kindergottesdienstes. Dass auch die Tiere Gott loben, sangen die Kinder im schmissigen Loblied der Tiere und natürlich wurde auch das bekannte Loblied des Franz von Assisi „Laudato si“ gesungen.

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