Pfingst-konzert

Von Bach bis Ellington – Konzert am Pfingstmontag in der Ev. Kirche Auringen

Da hat der Fehlerteufel zugeschlagen. Obwohl als Konzert von „Duke bis Ellington“ angekündigt, waren rund 100 Besucher neugierig der Einladung gefolgt, zu schauen und zu hören, was die Evangelische Kirchengemeinde Auringen in ihrem diesjährigen Pfingstkonzert zu bieten hat.

Der in Auringen durch das Jubiläumskonzert zur 300-Jahrfeier schon bekannte Organist Andreas Karthäuser gestaltete mit dem Saxophonist Wolf Dobberthin ein sehr ansprechendes Programm – eben von „Bach bis Ellington“. Eröffnet wurde das Konzert mit Stücken von Gershwin, Borodin, Lefebure-Wely und Boellmann. Die Orgel wurde dazu aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt, denn viele Register, die im Gottesdienst nicht oder weniger bespielt werden, kamen zum Einsatz. Die Kombination von Orgel und Saxophon bereitete den Zuhörern oft eine Gänsehaut. Es folgten zwei Gospels (Nobody knows the trouble I’ve seen und Swing low, sweet chariot), die im Wechsel mit Alt- und Tenorsaxophon von Wolf Dobbethin virtuos dargeboten und von Andreas Karthäuser am Klavier begleitet wurden.

Vor der Pause begeisterten die Künstler mit dem wirklich allen bekannten Gospel „O happy day“ und viele waren doch sehr erstaunt über die vielfältigen musikalischen Variationen, in denen man Gospels spielen kann. Das Wetter hielt und so konnten in der Pause bei Sekt und Orangensaft viele angeregte Gespräche geführt werden. Der zweite Teil begann mit den sogenannten „Mozart-Changes“ von Gardonyi, laut A. Karthäuser so etwas wie: „Mozart durch den Jazz-Wolf gedreht.“

Dann folgte der eigentliche Block von Bach bis Ellington mit „Air“, „Almighty God“ und den Stück „Undecided“ von Charles Shavers. Das Publikum war von der Kombination Orgel und Saxophon immer wieder neu begeistert, was auch mit reichlich Applaus belohnt wurde. Als Zugaben wurden zwei Traditionals gespielt und als wirklich letztes Stück das bekannte „Summertime“ von Gershwin. Es war ein wirklich gelungener Abend, der in dieser musikalischen Aufstellung bestimmt noch ein weiteres Mal sein Publikum finden wird.

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