Theaterabend

Vertraue Shakespeare 1Vertraue Shakespeare – Theaterabend am Pfingstmontag

mit T.R.U.S.T. in der Evangelischen Kirche Auringen

Die Theater-Regie-und-Schauspiel-Truppe, unter der Leitung von Ute Mügge-Lauterbach, begrüßte die Gäste des Abends mit allerlei Shakespeare Zitaten wie: „In der Kürze liegt die Würze, Es ist was faul im Staate Dänemark, Gut gebrüllt, Löwe und vielen anderen.“

Damit stellten die Zuschauer fest, dass Shakespeare auch heute noch in aller Munde ist. Musikalisch wurde der Abend von Stefanie Tettenborn (Mezzosopran) und Esther Groß (Sopran und Harfe) mit dem Schlager: „Schlag nach bei Shakespeare“ von Cole Porter eröffnet. Die Evangelische Kirche war einem Theater der elisabethatischen Zeit nachempfunden und so saßen die Zuschauer mitten im Geschehen und die Akteure bespielten den Abend von der Empore, der Kanzel, den Kirchenbänken und dem Altarraum aus.

In den szenischen Lesungen fühlte man sich in die Schulzeit zurückversetzt und als Shakespeare sogar „über-pretiert“ wurde, dachte so mancher mit einem erinnerungsvollem Schmunzeln und Lächeln an die eigene Schulzeit. Bedrückend aktuell zum Thema „Gerechtigkeit und Gnade“ waren die Auszüge aus Reden des „Kaufmann von Venedig“ und „Thomas Morus“, die sich mit Migration auseinander setzten.

Nach einer kurzen Pause mit Sektausschank bei sommerlichen Temperaturen im Pfarrgarten, wurde der zweite Teil mit dem Narren Jaques aus „Wie es euch gefällt“ eröffnet. Weiter ging es mit den „Leiden“ der Darsteller an den Shakespeare-Theatern in seiner Geburtsstadt Stratford-upon-Avon, die sogar an sechs Tagen der Woche, manchmal auch zweimal täglich, die unterschiedlichsten Rollen spielen. Was passiert, wenn Romeo in der berühmten Balkonszene seine Julia anhimmelt, diese, weil gedanklich in einem anderen Stück verhaftet, textlich nicht korrekt antwortet, löste bei den Zuschauern große Heiterkeit und so manchen Lacher aus.

Ein Sammelsurium von Beschimpfungen aus Shakespeares Stücken wurden ebenfalls dargeboten. Man konnte über Shakespeares Phantasie und Kreativität bei diesen Wortschöpfungen nur staunen. Die Darbietungen wurden mit einer musikalischen Zugabe beendet. Ein rundherum gelungener Abend. SH

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