Spürbar Sonntag

Mit dem Thema „Gottesdienst erleben“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland eine Idee aufgegriffen, die vor mehr als zehn Jahren in England entstand. Mit einem „Back to church Sunday“ luden Menschen in den Gemeinden ganz bewusst Menschen zu diesem Gottesdienst ein, die schon lange oder vielleicht noch nie im Gottesdienst waren. Diese Aktion ist in England seither so erfolgreich geworden, dass sich die Evangelische Kirche in Deutschland auch dazu entschloss, eine ähnliche Aktion durchzuführen. Nachdem das Dekanat Wiesbaden dies unter dem Motto ‚Spürbar Sonntag‘ 2016 erfolgreich durchgeführt hatte, beschloss man diesen besonderen Gottesdienst am 4.2.2018 wieder stattfinden zu lassen.  29 Gemeinden des Dekanates beteiligten sich an der Aktion.

So hatte auch die evangelische Kirchengemeinde Auringen dazu eingeladen. Viele persönliche Einladungskarten waren von zahlreichen Gemeindegliedern an Nachbarn, Bekannte, Arbeitskollegen oder Verwandte geschrieben worden. Pfrn. Bea Ackermann freute sich riesig, dass unter den 60 Gottesdienstbesuchern 16 Menschen dieser persönlichen Einladung gefolgt waren, die von der Gemeinde zu Beginn mit Applaus begrüßt wurden. Gott als Kraftquelle für das eigene Leben zu entdecken, war das Thema des Gottesdienstes. Mit diesem Thema hatten sich im vergangenen Oktober die Mitglieder des Gesprächskreises beschäftigt. Ihre Ideen flossen in ihr spannendes Predigtgespräch ein, in dem sie davon berichteten, dass gerade den Situationen, in denen sie sich schwach fühlten, spürten, dass Gott mit seiner Kraft der Liebe ihnen nahe war und sie stärkte. Auch Paulus habe den Mut gehabt, zu seiner Schwachheit zu stehen, betonte Pfrn. Ackermann. Kirche solle daher ein Ort sein, an dem Schwäche keine Schande sei, sondern ein Ort, wo Menschen ihre Schwächen miteinander teilen im Vertrauen auf Gottes stärkende Kraft. Das stärkende Miteinander wurde im gemeinsamen Beten und im Singen der schmissigen Lieder aus dem neuen Gesangbuch EG+ deutlich spürbar.

Vertieft wurde diese stärkende und fröhliche Gemeinschaft dann noch durch das anschließende gemütliche Beisammensein in der Kirche bei Kaffee, Sekt, Orangensaft, Blätterteigschnecken und Winzergugelhupf, das nur möglich war durch die tatkräftige Unterstützung von Kirchenvorstehern und Konfirmanden. ‚Ich habe mich sehr wohlgefühlt‘ war die einhellige Meinung der Eingeladenen.

 

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